Heilpraxis
Christa Sophia Haas

 
 
 
 
 

Homöopathie

Homöopathische Mittel bewirken Heilung in einem ganzheitlichen Sinne, da Sie je nach Potenz die körperliche und auch geistig-seelische Ebene ansprechen können.

Der Begriff Homöopathie stammt aus dem Griechischen „homoion“ = ähnlich, gleich und „pathos“ = Leiden, Krankheit. Das Ähnlichkeitsprinzip ist der wichtigste Grundsatz der Homöopathie: „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“, lat. „similia similibus curentur“.

Hippokrates in griechischer Zeit und Paracelsus im Mittelalter nutzten diese „Ähnlichkeitsregel“ bei ihren Heilmethoden. Der in Meißen geborene Samuel Hahnemann hat vor mehr als 200 Jahren dieses homöopathische Prinzip durch Forschungen und Selbstversuche ausgebaut.

In seinem berühmten Selbstversuch mit Chinarinde beobachtete er, dass Chinarinde Fieberschübe auslöste, die der Malaria ähnlich waren. Nachdem Chinarinde zur Behandlung von Malaria eingesetzt wurde, folgerte er daraus, dass Chinarinde bei Malaria wirkt, weil es beim Gesunden malariaähnliche Symptome hervorruft.

Beim homöopathischen Heilverfahren wird das ausgewählte Mittel in niedriger Dosis und in besonders aufbereiteter Form verabreicht. Diese Aufbereitung wird Potenzieren genannt. Beim Potenzieren wird die Arzneisubstanz schrittweise mit Wasser oder Alkohol verschüttelt oder mit Milchzucker verrieben und in diesem Prozess so sehr verdünnt, dass der Ausgangsstoff oft nicht mehr nachweisbar ist. Diese Zubereitungsform kann unerwünschte Wirkungen der Substanzen minimieren.

Homöopathische Mittel erwecken die im Kranken schlummernden Kräfte zur Selbstheilung. Somit wird die Homöopathie auch als Reiz- und Regulationstherapie bezeichnet. Hahnemann konnte mit Hilfe seiner selbst hergestellten homöopathischen Mittel einen wirkungsvollen, sanften Weg gehen.

 

Christa Sophia Haas
Heilpraktikerin
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